Grundrente erkennt die Lebensleistung von Frauen an

Allgemein

Die Arbeitsgemeinschaft der SPD-Frauen schickt einen großen Dank an Hubertus Heil für seinen Vorschlag zur Grundrente. Mit ihr wird die Lebensleistung von Frauen endlich anerkannt und Frauen werden besser vor Altersarmut geschützt.

Mindestens 35 Jahre Beitragszeit soll die Voraussetzung sein, um die sogenannte Grundrente zu erhalten. Dazu sollen nicht nur die Zeiten der Erwerbstätigkeit außer Haus, sondern auch bis zu zehn Jahre Erziehungszeit pro Kind sowie Zeiten der Pflege, zählen. Damit erkennt die Gesellschaft die wichtige gesellschaftliche Leistung von Millionen von Frauen an, und mindert die dadurch entstandenen Nachteile in der eigenständigen Altersversorgung von Frauen.

Die Grundrente soll allen Frauen zu Gute kommen und ohne Bedürftigkeitsprüfung ausgezahlt werden. Und das ist richtig so. Denn eine Anerkennung von Lebensleistung muss vom Einkommen des Partners oder der Partnerin unabhängig sein. 

Die Grundrente ist auch ein Ausgleich für geschlechtsspezifische Benachteiligungen auf dem Arbeitsmarkt: schlechtere Bezahlung, lange Teilzeitphasen (auch wegen fehlender Kinderbetreuungsmöglichkeiten) sowie fehlende Aufstiegsmöglichkeiten werden mit der Grundrente zumindest ein Stück weit ausgeglichen. 

Die Grundrente ist keine Grundsicherung, sondern der Einstieg in eine eigenständige Altersversorgung für viele Frauen. 

 

Hierzu erklärt die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) Maria Noichl:

„Das Ziel ist wichtig, der Weg richtig und praktikabel. Besonders Frauen werden von der Grundrente profitieren. Damit ist die Grundrente auch ein wichtiger Schritt, die Auswüchse einer noch immer nicht gleichgestellten Gesellschaft einzudämmen.

Es ist gut, dass eine Friseurin, die 40 Jahre auf dem Niveau des Mindestlohns voll gearbeitet hat, statt 512 Euro Rente in Zukunft mit 960 Euro Grundrente nach Hause gehen kann. Das ist kein Reichtum, sondern das absolute Minimum, das wir Menschen schuldig sind. Denn gerade Frauen wurde meist ein angemessener Lohn über ihr Arbeitsleben hinweg vorenthalten.“

Die Grundrente hat, so stellt es der Bundesvorstand der ASF klar, erst in zweiter Linie etwas mit Geld zu tun. In erster Linie sei es ein Stück Würde, das gerade den Frauen zurückgegeben wird.

Dass CDU und CSU mit der Abschaffung des Solis die oberen Einkommen um 10 Milliarden Euro entlasten wollen und gleichzeitig die Grundrente als nicht finanzierbar abtun, zeigt welchen Stellenwert die Lebensleistung von Frauen für die Union hat.

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen, geht mit ihren Forderungen noch weiter. Die Folgen von Benachteiligungen auf dem Arbeitsmarkt müssten weiterhin nicht nur abgemildert, sondern die Gesellschaft insgesamt gerechter gestaltet werden. 

Deshalb fordert die ASF

  • Lohnungerechtigkeit zwischen Männer und Frauen zu beseitigen,

  • Partnerschaftlichkeit in der Aufteilung von Haus-, Betreuungs- und Pflegearbeit zu fördern,

  • die Segregation auf dem Arbeitsmarkt zu beseitigen und Berufe, in denen hauptsächlich Frauen beschäftigt sind, endlich angemessen zu entlohnen

  • Gleiche Karrierechancen für Frauen und Männer und

  • Gewalt gegen Frauen zu beenden.

 
 

Counter

Besucher:443075
Heute:4
Online:1
 

WebsoziCMS 3.8.9 - 443075 - 1 auf SPD Böhl-Iggelheim - 1 auf SPD Ellerstadt - 1 auf AsJ RLP - 2 auf AG 60plus Südpfalz - 2 auf SPD Herxheim, Herxheim-Hayna, Herxheimweyher - 3 auf SPD Polch - 1 auf SPD-Ortsverein Mörstadt - 3 auf SPD UB Worms - 1 auf SPD Neuendorf-Wallersheim - 1 auf SPD Sinzig - 1 auf SPD Rheinböllen - 1 auf .. - 1 auf SPD Verband Nieder-Olm - 1 auf SPD Bassenheim - 2 auf SPD Mutterstadt - 1 auf SPD Wallmerod - 1 auf Marc Ruland, MdL - 1 auf SPD Maifeld - 1 auf SPD Rheinbrohl - 1 auf SGK Rheinland-Pfalz - 1 auf SPD Sprendlingen-Gensingen - 2 auf SPD Siegelbach - 1 auf SPD Südpfalz - 2 auf ASG-SÜDPFALZ.de - 4 auf SPD OV-Nastätten - 2 auf SPD Oberneisen - 2 auf SPD Miehlen-Gemmerich - 3 auf Angelika Glöckner - 1 auf SPD Ludwigshafen am Rhein - 1 auf SPD Ortsverein Worms-Leiselheim - 1 auf SPD Rödersheim-Gronau - 3 auf Gabi Weber - Ihre Abgeordnete für Westerwald und Rhein-Lahn - 1 auf SPD Oggersheim - 1 auf SPD Ortsverein Hagenbach - 1 auf Michael Schnatz - 3 auf Dankwart Neufurth - Ihr Stadtbürgermeister von Bad Marienberg - 2 auf SPD Gemeindeverband Bad Bergzabern - 2 auf SPD Rhein-Lahn - 3 auf SPD Kreisverband Bad Kreuznach - 1 auf Gemeindeverband Hunsrück-Mittelrhein - 1 auf AGS Rheinland-Pfalz - 1 auf SPD Weissenthurm - 1 auf SPD Ludwigshafen - Niederfeld - 1 auf SPD Hilgert-Kammerforst - 1 auf SPD Oppau-Edigheim-Pfingstweide - 1 auf SPD Unterbezirk Kusel - 1 auf SPD Gemeindeverband Bad Kreuznach - 1 auf SPD Kreisverband Kaiserslautern - 1 auf SPD Gemeindeverband Herxheim (SÜW) - 2 auf SPD Westerwald - Die Partei für die Menschen unserer Heimat - 1 auf AG60 plus RLK - 1 auf SPD Rübenach - 1 auf SPD Rennerod - 1 auf SPD Schwegenheim - 1 auf SPD Dittelsheim-Hessloch-Frettenheim - 1 auf In Weidenthal: "immer vor Ort" - 1 auf SPD Stadtverband Pirmasens - 1 auf Heijo Höfer - 1 auf Die SPD in der VG Monsheim - 1 auf SPD Katzwinkel - 1 auf SPD-Unterbezirk Kaiserslautern - 1 auf SPD Trier-Mitte/Gartenfeld - 1 auf SPD Otterstadt - 1 auf SPD Zweibrücken - 1 auf SPD Impflingen - 1 auf SPD Speyer - 1 auf SPD Arenberg-Immendorf - 1 auf SPD Guldental - 1 auf SPD Urmitz -